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Erste Waldgesellschaft

Die Salm Boscor GmbH & Co KG Erste Waldgesellschaft wurde im Jahre 2009 von der Boscor Gruppe und der Familie Salm-Salm gegründet. Die handelnden Familien sind seit jeweils rund 800 Jahren in der Land- und Forstwirtschaft aktiv. Die Boscor Gruppe ist darüber hinaus einer der größten Dienstleister im Bereich Wald- und Landbewirtschaftung in Deutschland mit einer Fläche von ca. 4.500 Hektar Agrar- und 33.000 Hektar Forstflächen unter Bewirtschaftungs- bzw. Beratungsmandat (davon ca. 7.000 Hektar im Eigentum). Die Erste Waldgesellschaft ist ein Zusammenschluss von 8 Familien, welche gemeinsam Forstwirtschaft betreiben und umfasst eine Fläche von ca. 4900 ha Waldfläche, und ca. 460 ha Fläche Landwirtschaft, welche im Rahmen von Angliederungskäufen sinnvoll mit erworben werden konnte. Die Erste Waldgesellschaft ist bereits ausinvestiert. Für Anleger bietet sich jedoch die Zweite Waldgesellschaft als zukünftige Investitionsmöglichkeit an (Siehe Zweite Waldgesellschaft).
Die Betriebe der Ersten Waldgesellschaft werden nach den Grundsätzen der naturgemäßen Waldwirtschaft bewirtschaftet. Die Nachfrage nach Holz als erneuerbare Rohstoffquelle ist in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen. Der Trend zur Nutzung regenerativer Energien steigert die Wachstumschancen der Branche: Biomasse kann in zunehmendem Umfang fossile Energien und Baustoffe ersetzen.
Waldinvestitionen haben darüber hinaus in den letzten Jahren eine Wertsteigerung erfahren. Die Holzvermarktung lässt sich in Zeiten schlechter Preise sehr flexibel und antizyklisch steuern. Die verhältnismäßig geringen Fixkosten für die Bewirtschaftung eines Forstbetriebes (wenig personal- und kapitalintensiv) erleichtern eine Reaktion auf die Marktlage. Bei entsprechender Bewirtschaftung lassen sich langfristig stabile Erträge erzielen. Ziel ist dabei, einen baumarten- und altersklassenreichen Wald entstehen zu lassen, der Stabilität und Flexibilität bei der Holzproduktion ermöglicht. Waldinvestitionen erwiesen sich als weniger anfällig für Finanz- oder Wirtschaftskrisen. Neben der klassischen Schnittholzproduktion haben sich in den letzten Jahren zahlreiche andere Nutzungsarten wie die Energieholzproduktion erschlossen.

Unternehmensziele

Ziel der Ersten Waldgesellschaft ist es, bei der Übernahme forstwirtschaftlicher Betriebe die oftmals vorhandenen Monokulturen oder altersklassenartig behandelten Bestände in vielschichtige und artenreiche Wälder umzubauen. Der naturnahe Waldbau und die ganzheitliche Betrachtung des Waldes als dauerhaftes, vielgestaltiges und dynamisches Ökosystem spielt dabei eine zentrale Rolle.

Die Wahrung einer Balance ökonomischer, ökologischer und sozialer Gesichtspunkte ist eine gesamthafte und unabdingbare Erfordernis, um unsere Ziele zu erreichen.
Inzwischen ist die Erste Waldgesellschaft ausinvestiert. Weiterhin bietet sich die Möglichkeit für Anleger sich an der Zweiten Waldgesellschaft zu beteiligen.