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Zweite Waldgesellschaft

Aus den Erfahrungen und dem Erfolg der Salm Boscor GmbH & Co KG Erste Waldgesellschaft wurde im Jahre 2014 von der Boscor Gruppe und der Familie Salm-Salm beschlossen eine weitere forstwirtschaftliche Gesellschaft zu gründen. Die Zweite Waldgesellschaft investiert mit einem kleinen Kreis von Anlegern in Waldflächen vorwiegend in Deutschland, aber auch im rechtssicheren Ausland. Dabei wird eine Investitionsfläche zwischen 5.000 und 10.000 ha Forstflächen angepeilt. Die Salm Boscor strebt für die Anleger insgesamt eine laufende Rendite auf das eingelegte Kapital aus dem biologischen Wachstum an. Der Wert des Grund und Bodens bzw. des Forstbetriebes soll durch gezielte Investitionen in Infrastruktur und Jungwuchs zusätzlich gesteigert werden.
Die Nachfrage nach Holz als erneuerbare Rohstoffquelle ist durch begrenztes und nur langsam wachsendes Angebot in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen. Langfristig anziehende Energiepreise lassen steigende Erträge aus Forstbetrieben erwarten. Der Trend zur Nutzung regenerativer Energien steigert die Wachstumschancen der Branche: Biomasse kann in zunehmendem Umfang fossile Energien und Baustoffe ersetzen. Waldinvestitionen haben darüber hinaus in den letzten Jahren eine immense Wertsteigerung erfahren.
Die Holzvermarktung lässt sich in Zeiten schlechter Preise sehr flexibel und antizyklisch steuern, wodurch ein Kapitalverlust verhindert werden kann. Die verhältnismäßig geringen Fixkosten für die Bewirtschaftung eines Forstbetriebes (wenig personal- und kapitalintensiv) erleichtern eine Reaktion auf die Marktlage. Bei entsprechender Bewirtschaftung lassen sich langfristig stabile Erträge erzielen. Ziel ist dabei, einen baumarten- und altersklassenreichen Wald entstehen zu lassen, der Stabilität und Flexibilität bei der Holzproduktion ermöglicht. Waldinvestitionen erwiesen sich nämlich als weniger anfällig für Finanz- oder Wirtschaftskrisen. Die weltweite, aber vor allem zentral-europäische Fläche von Wald ist stark limitiert und tendenziell sinkend. Neben der klassischen Schnittholzproduktion haben sich in den letzten Jahren zahlreiche andere Nutzungsarten wie die Energieholzproduktion erschlossen. Investitionen in Forstbetriebe ermöglichen außerdem steuerlich interessante Gestaltungsmöglichkeiten (6b, 34b, Erbschaft)

Unternehmensziele

Dem Model der Ersten Waldgesellschaft entsprechend, ist das Ziel der Zweiten Waldgesellschaft, bei der Übernahme forstwirtschaftlicher Betriebe die oftmals vorhandenen Monokulturen oder altersklassenartig behandelten Bestände in vielschichtige und artenreiche Wälder umzubauen. Der naturnahe Waldbau und die ganzheitliche Betrachtung des Waldes als dauerhaftes, vielgestaltiges und dynamisches Ökosystem spielt dabei eine zentrale Rolle.

Die Wahrung einer Balance ökonomischer, ökologischer und sozialer Gesichtspunkte ist eine gesamthafte und unabdingbare Erfordernis, um unsere Ziele zu erreichen.